Netzwerke kurz & knackig



Peer-to-Peer-Netz

Es besteht aus mehreren  Einzelplätzen, die untereinander vernetzt sind.  Die Systeme sind grundsätzlich gleichberechtigt. Zur Verfügung stehende Ressourcen werden auf die beteiligten Computer verteilt und von diesen auch verwaltet.

Client-Server-Netz

Hierbei findet eine Aufgabenverteilung zwischen den beteiligten Computern statt. Während ein Rechner, der so genannte Server zentral Ressourcen und Dienstleistungen zur Verfügung stellt, greifen die anderen Rechner, die Clients lediglich darauf zu.

Aufgrund der Zentralisierung werden Aufgaben wie Verwaltung oder Datensicherung stark vereinfacht.

VPN  

Steht für Virtual Private Network und es nutzt das Internet als öffentlich zugängliches Übertragungsnetzwerk, um zwischen zwei räumlich getrennten Standorten ein privates, durch Benutzeridentifikation und -authentifizierung gesichertes Netzwerk zu bilden.  

VPN wird  genutzt, um Unternehmensstandort miteinander zu vernetzen oder  um Außendienstmitarbeitern Zugriff auf das firmeninterne Netzwerk zu gewähren.


Intranet

Ist ein nicht öffentliches Rechnernetz und der Begriff bezieht sich nicht auf die räumliche Ausdehnung des Netzwerkes, sondern auf die begrenzte Ausdehnung seines Benutzerkreises.

Datei-/File-Server

Der Datei- oder Fileserver gewährt mehreren Benutzern einer oder mehrerer Arbeitsgruppen Zugriff auf Dateien. Die Zugriffskontrolle erfolgt dabei über Vergabe von Dateiberechtigungen am Server.

Vorteile:
 
  • mehr Übersicht
  • zentrale Rechtevergabe / Datensicherung
  • Vermeidung von Versionskonflikten auf Dokumenteneben


Druck-/Print-Server


Ein Printserver leitet aus dem Netzwerk kommende Druckaufträge an einen Drucker weiter und wird häufig verwendet, um nicht netzwerkfähige Drucker im lokalen Netzwerk zur Verfügung zu stellen.

Mail-Server

Mailserver dienen zum zentralen Senden und Empfangen von E-Mails.

DHCP-Server

Weist Rechnern in einem Netz automatisch IP-Adressen zu.

Domänen-Controller

Der Begriff wurde  von Microsoft eingeführt. Unter einem Domänen-Controller (DC) können mehrere Computer mit Windows NT, Windows 2000, Windows XP, Windows Vista  und Windows 7 zu einer Domäne zusammengefasst werden. Die Benutzer- und Ressourcenverwaltung für die Client-Rechner erfolgt ausschließlich am DC.